Goethes Urpflanze und der geschädigte Wald...
Wir wissen jetzt:
Baumkronen entstehen durch Vergesellschaftung und ständige Hinzufügung eines Grundmusters, des „Zweiges“.
Allen verschiedenen „Zweigen“ liegt eine gemeinsame Grundform zugrunde.
Man könnte sagen, es ist die Idee des Zweiges.
Alle Abwandlungen (Metamorphosen) dieses Grundmusters, des Typus, sind daher vergleichbar.
Im Wipfeltrieb zeigt ein Baum anhand der Abwandlung des Urtypus, des „Urzweiges“, wie es ihm geht.
Wir brauchen also nicht die 750 Jahre abzuwarten und müssen die alte Eiche in ihrer Geschichte insgesamt beobachten.
Wir können ihre Wipfeltriebe mit denen ihrer Nachkommen vergleichen.
Bild rechts: Peter Gleissner, Metamorphose der Zuwachseinheit an Bergahorn